Nachhaltig durchs leben gehen - kein Anfang ist schwer

 

Was bedeutet für dich eigentlich Nachhaltigkeit?

Als ich begann mich näher mit dem Thema zu befassen, wurde mir sehr schnell klar das Luxusprobleme an oberster stelle stehen. 

Begonnen hat es bei mir mit dem Plastikfasten. Ich wollte einfach damit beginnen kein Plastik mehr zu kaufen.

Klar ist es nicht leicht und oftmals ist leider das ein oder andere ohne Plastik nicht möglich, aber wenn man will geht alles. 

Was ist beim Plastikkauf unser Problem?

Also wir sind ja eigentlich sehr verwöhnt da wir alles, aber auch wirklich alles bekommen was wir nur wollen.

1000 verschiedene Joghurtsorten, bis hin zu verpackter Wurst, Käse, vorgekochtem Essen usw. (da kann ich jetzt auch nur Massenproduktion erwähnen - gerade bei Wurst und Käse - ein großer Teil warum ich Vegan lebe)

Ein jeder von uns geht einkaufen und weiß großteils schon was er genau zuhause Kochen will. Nimmt die Lebensmittel die er dafür benötigt, egal ob verpackt oder nicht.

So da sind wir schon mal bei einem “Problem“ angelangt.

Wenn ich gerne Champignon essen will und ich sie nur verpackt bekommen würde - dann denk ich mir: „OK Lisa heute isst du keine Champignon.“ Muss ich den genau das essen was ich mir in den Kopf gesetzt habe?

Früher hatte man auch nicht alles!

Und ja ich sage sehr gern früher - nur weil wir jetzt alles haben, sind wir aber leider auch so dass wir es NICHT schätzen!!! (auch eins unserer großen Probleme)

 

Nach dem ich so gut wie es geht das Plastikproblem bzw. Müllproblem reduzieren will/kann! Ging es für mich weiter.

Ich dachte mir irgendwie ist es ja Scheinheilig wenn ich auf unseren Planeten achten will aber dann noch:

Importiertes Obst (oh ja das wurde aber sowas von von mir gekauft) und

Online Kleidung bestellen (oh ja das konnte ich am besten).

Da ich keine Scheinheilige sein möchte war mir eigentlich sehr schnell bewusst das ich das auch ändern will!!! Und es geht mir so gut dabei. 

Wenn jetzt die Frage/der Konter auftaucht: Ja aber ich will auch noch online bestellen und mir schöne Kleidung kaufen können, ist ja mein Geld und gehe dafür arbeiten. Und Fair Fashion ist so teuer und nicht schön…

Und wieder: Luxusprobleme! 

Klar kann ich mir das ein oder andere schöne Teil auch mal gönnen. Aber dann sollte mir der Preis auch egal sein und ich mir doch Gedanken machen von wo es herkommt. Es gibt schon so viele tolle Labels die fair produzieren und auch schön sind!!! Die liebe ‘dariadaria‘ machts uns zum Beispiel vor.

 

Was wir einfach wieder lernen müssen: 

Ich weiß noch ganz genau wie ich klein war, da sind wir nicht wenn ich mit meiner Mum in der Stadt einkaufen war jedesmal mit einem neuen Kleidungsteil nachhause gekommen. Nein im Gegenteil, man ist 2 mal im Jahr shoppen gefahren bzw. erst dann wenn alles ausgetragen war oder nicht mehr gepasst hat. Damals war die Kleidung nämlich auch nicht Billig!!! 

 

Wer was ändern will schafft es! Man muss es nur wollen. 

Jeder von uns fängt klein an Nachhaltiger zu werden. Wichtig dabei ist sich nicht zu denken: was kann ich alleine schon bewältigen oder ändern. DAS IST FALSCH - jeder von uns kann das.

Wir sind daran schuld dass es Billigkonzerne gibt und dass Nahrung importiert wird - also können wir es auch wieder ändern!

 

 

 

 

 

*hierbei möchte ich auch noch DANKE zu meiner Cousine sagen, die eine große Inspiration für mich ist.

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